IBL -Journal No 18/2008
vom 10.10.2008
Die Agrarwirtschaft in Afrika gilt als Beispiel par excellence für die ungerechten Welthandelsstrukturen. Die Industrieländer forcieren den Freihandel mit landwirtschaftlichen Produkten und drängen die Entwicklungsländer zur Öffnung der Märkte. Am Beispiel der EU-Afrika-Partnerschaft zur Förderung der Entwicklung des Baumwollsektors zeigt Phillip Schünemann in diesem wenig erschlossenen Rechtsgebiet auf, wie sich im Rahmen der Globalisierung der Konsum der Industrieländer auf den Baumwollsektor Afrikas auswirkt und welche Folgen daraus resultieren.
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IBL-Journal 2008/12
vom 11.06.2008
Die von Daniela Recksiedler vorgelegte Arbeit beleuchtet die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) und die Überfischung der Meere nebst humanitären Problemen, die sich für zumeist afrikanische Küstenstaaten ergeben. Seit 2002 bemüht sich die EU, die angekratzte Glaubwürdigkeit ihrer Politik in der internationalen Öffentlichkeit wieder herzustellen. Die Europäische Kommission hat zwar mit dem Grünbuch über die Zukunft der GFP eine Grundlage für eine umfangreiche Reform geliefert. Der Ministerrat hat sich jedoch von kurzfristigen wirtschaftlichen und politischen Interessen leiten lassen und sich gegen eine radikale Umgestaltung der GFP entschieden. Damit gefährdet die GFP der EU langfristig die wirtschaftliche Stabilität der europäischen Fischerei, sorgt für humanitäre Krisen und stellt sich gegen ihre eigentlichen Interessen.
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